Verein Wohnbau Rivas - Wir fördern soziale Projekte in Nicaragua                             

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Seit unserer Gründung im Jahre 1983 erstellen wir jedes Jahr einen Jahresbericht über unsere Aktivitäten und Ergebnisse.

Hier unser aktueller Jahresbericht 2011

Vorwort unseres Präsidenten zum aktuellen Jahresbericht:

  Rudolfstetten, 20.11.2011

Hier beginnt ein Dankeschön. Danke, dass Sie den Verein Wohnbau Rivas immer noch unterstützen. Danke, dass Sie dranbleiben. Es sind rund 30‘000.- Franken pro Jahr, die so zusammenkommen. Das ist nicht viel. ABER: Wir sind noch da.
Dank Ihnen. Unter anderem unterstützen wir mit zum Teil winzigen Beträgen Studentinnen und Studenten auf ihrem Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft. Die Mindestunterstützung beträgt US$ 15 im Monat – können Sie sich vorstellen, wozu die etwas nützen? Eigentlich sind sie auch in Mittelamerika ein Nichts. Und trotzdem reichen sie halt für irgendetwas Kleines. Das tägliche Busticket zum Beispiel. Oder die Kopierkosten an der Uni. Ich denke, dass der Verein Wohnbau Rivas niemandem bequeme Lösungen anbietet. Aber vermutlich ist nur schon das Bewusstsein, dass irgendwo auf der Welt jemand ist, der einem das tägliche Busticket finanziert so etwas wie moralisches Doping. „Da ist jemand, der auch denkt, dass mein Studium Sinn macht. Da ist jemand, der mich unterstützt. Also kann nicht schlecht sein, was ich mache!“ Ich nehme an, dass meine Gedanken nicht allzu weit weg von der Realität liegen. Wissen tu ich es nicht. Oder können Sie sich vorstellen, wie es ist, auf 15 $ angewiesen zu sein?

Auf jeden Fall vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Wir haben von Beginn weg versucht langfristig und nachhaltig zu arbeiten. Aus diesem Grund unter-stützten wir auch die Einrichtung eines Fonds für Kleinkredite. Dieser Fonds macht sich unterdessen langsam selbständig - Sie werden erschrecken, wenn Sie die Zinssätze anschauen. Aber das muss so sein, weil sie immer noch sehr anständig sind. Bei tieferen Zinssätzen entstünde der Eindruck, dass keine Kredite, sondern Geschenke vergeben werden.
In diesem Jahr kommt zu den Kleinbauernkursen, den Stipendien und den Kleinkrediten noch ein weiterer Baustein für Nachhaltigkeit:
Die Landwirtschaftsschule EIA baut ein „Netzwerk-Büro“ auf. Wer die Ausbildung an der EIA mit Er-folg abgeschlossen hat, wer auf eigenen Beinen steht und möglicherweise Karriere machen konnte, der soll seine Erfahrung, sein Wissen und seine Beziehungen der Hochschule und damit den Studen-tinnen und Studenten zur Verfügung stellen. Der Versuch scheint überlegt und richtig – hoffentlich klappt er.

Probieren wir’s doch weiterhin mit dem Verein Wohnbau Rivas.

Mit einem ganz grossen Dankeschön und den besten Wünschen zum Jahresende

Louis Isenmann Verein Wohnbau Rivas

 

 

 

 

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